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Glossar · Ofen & Kamin

Feinstaub & Emissionen (Holzfeuerung)

Als Feinstaub und Emissionen bezeichnet man die winzigen Partikel und Abgase, die bei der Verbrennung von Holz entstehen und über den Rauchfang in die Luft gelangen.

Bei jeder Holzfeuerung entstehen neben Wärme auch gasförmige Abgase und feste Partikel. Ein Teil davon ist Feinstaub: sehr kleine Schwebeteilchen, die mit dem Rauch über den Rauchfang ins Freie gelangen. Wie viel davon entsteht, hängt stark davon ab, wie vollständig das Holz verbrennt. Verbrennt es unter guten Bedingungen nahezu restlos, bleiben vor allem Kohlendioxid und Wasserdampf übrig und die Staubmenge ist gering. Bei schlechter, unvollständiger Verbrennung entstehen dagegen deutlich mehr Feinstaub, Ruß und unverbrannte Gase.

Der wichtigste Hebel ist das Brennmaterial selbst. Nur naturbelassenes, trockenes Holz gehört in den Ofen – idealerweise über ein bis zwei Jahre luftig gelagert, sodass die Restfeuchte niedrig ist. Feuchtes Holz muss zuerst seine Feuchtigkeit verdampfen, dabei sinkt die Temperatur im Feuerraum und die Verbrennung bleibt unvollständig. Behandeltes Holz, Spanplatten, Papier oder Abfall dürfen nie verbrannt werden, weil sie Schadstoffe freisetzen.

Auch das Heizverhalten senkt die Emissionen spürbar. Dazu zählen:

  • eine ausreichende Luftzufuhr, damit das Feuer genug Sauerstoff bekommt und heiß brennt,
  • Anzünden von oben, damit die aufsteigenden Gase durch die Flamme geführt und mitverbrannt werden,
  • passende Holzmengen statt eines überfüllten Feuerraums,
  • sowie ein regelmäßig gewarteter, richtig dimensionierter Ofen und ein sauberer Rauchfang.

So verbrennt das Holz heißer und vollständiger – das spart Brennstoff und hält die Staub- und Abgasbelastung niedrig.

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